Definition Ergotherapie

Ergotherapie beruht auf medizinischer und sozialwissenschaftlicher Grundlage und ist ein ärztlich zu verordnendes Heilmittel.

Ergotherapie kommt zum Einsatz bei Menschen jeden Alters mit motorisch- funktionellen, sensomotorischen und / oder psychosozialen Störungen.

Ziel der Ergotherapie ist es, individuelle Handlungskompetenzen im täglichen Leben und Beruf zu entwickeln, wiederzuerlangen und / oder zu erhalten.

Die Methode der Ergotherapie ist der spezifische Einsatz ausgewählter Aktivitäten, um Auswirkungen von Krankheit und Behinderung zu analysieren und zu behandeln.

Definition Physiotherapie

Ganz allgemein kann man sagen, dass sie die äußerliche Anwendung von Heilmitteln in Form von natürlicher, chemischer und physikalischer Reize am Patienten beinhaltet. Sie behandelt alle Altersstufen vom Säugling bis zum alten Menschen. Dabei arbeitet sie mit kranken Menschen, aber auch mit Menschen, welche möglichen Erkrankungen vorbeugen wollen (präventive Physiotherapie). Die Patienten lernen durch die Physiotherapie ihren Körper bewusst wahrzunehmen und leisten somit auch Hilfe zur Selbsthilfe.

Die Haupttätigkeiten umfassen:

  • Konzipieren des jeweiligen Behandlungsplanes aufgrund der ärztlichen Verordnung, Erstellen von Übungsprogrammen
  • Durchführen von passiver Therapie (z.B. Wärme-, Kälte-, Wasseranwendungen, Massage)
  • Durchführen der aktiven Therapie (Atem-, Bewegungs-, Übungstherapie) von passiv geführter Bewegung über Bewegung gegen Widerstand bis zur vom Patienten frei geführten Bewegung
  • Anleiten von Patienten zur selbständigen Durchführung aktiver Therapie, Korrigieren von Fehlhaltungen und falsch eingeübten Bewegungsabläufen, Anleiten von Angehörigen